Quelle: http://www.sandbothe.net/25.html
Prof. Dr. Mike Sandbothe
Pragmatic Media Philosophy: Bodies as Media
Aalborg University, Department of Communication, Humanistic Informatics, 9. Semester, 2006.
Philosophy of New Media (together with Ole Ertloev Hansen)
Aalborg University, Department of Communication, Humanistic Informatics, 7. and 9. Semester 2006.
Media Theory (together with Paul McIlvenny)
Aalborg University, Department of Language, Culture, and Aesthetics, Culture and Media Studies (CMS) 2006.
Critical Realism and Interdisciplinary Research (together with Roy Bashkar and Petter Naess)
Aalborg University, Department of Development and Planning, Faculty of Engineering, Science and Medicine, PhD School 2007. [more informations]
Introduction into Medialogy
Department of Medialogy, Faculty of Engineering, Science and Medicine, Aalborg University 2007.
Medienphilosophie des Körpers: Moshé Feldenkrais
Universtität der Künste Berlin (zus. mit Irene Sieben)
"Digitalisierung", "Globalisierung" und "Ökonomisierung" - so lauten die Schlagworte für drei grundlegende medienhistorische Trends, welche die komplexen Kommunikationsverhältnisse des 21. Jahrhunderts zunehmend mitbestimmen. Um in Zukunft aktiver auf diese Entwicklungen Einfluß nehmen zu können, erweist sich die gezielte Entwicklung gemeinschaftsbildender soft skills als entscheidende Schlüsselkompetenz zeitgemäßer Bildungssysteme.
Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die Frage, wie intelligente Körper- und Bewegungsarbeit dazu beitragen kann, neue Formen emotionaler und kollektiver Intelligenz auszubilden. Der israelische Physiker Moshé Feldenkrais (1904-1984) hat eine pragmatische Körperphilosophie entwickelt, die grundlegende Forschungsergebnisse aus Anatomie, Mechanik, Motorik und Sinnesphysiologie nicht nur für die Therapie, sondern auch für die zielorientierte Kommunikationspraxis in Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar macht.
Im Seminar werden wir uns dem Körper als Medium der Kommunikation sowohl durch die Lektüre ausgewählter Schriften als auch durch die gemeinsame Einübung der von Feldenkrais entwickelten Konzentrations- und Entspannungstechniken nähern.
Medienphilosophie des Films: Zeitinszenierungen bei David Lynch u.a.
Universtität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)
Das große Erzählkino Hollywoods fordert die strikte Einhaltung zeitlicher Linearität, um eine möglichst große Realitätsnahe zu erzeugen - Regisseure wie David Lynch manipulieren die lineare Zeitfigur, um die Filmwelt von der Wirklichkeit zu entfremden. Die Subjektivierung der Zeiterfahrung, die sich insbesondere in den neueren Lynch-Filmen (Lost Highway, The Straight Story, Mulholland Drive) niederschlägt, ist Gegenstand des Seminars. Anhand konkreten Filmmaterials soll erarbeitet werden, auf welche Weise und mit welchen Mitteln ein subjektives Zeitgeschehen in Szene gesetzt wird. David Bordwells Analyse des Erzählkinos dient dabei als hilfreiche Kontrastfolie.
Begleitseminar zu "Medienphilosophie des Films"
Universtität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)
Die Veranstaltung ist als Begleitseminar für das Seminar "Medienphilosophie des Films" konzipiert und richtet sich ausschließlich an deren TeilnehmerInnen. Themenfelder und Problemzusammenhänge, die im Seminar auf besonderes Interesse der TeilnehmerInnen stossen, werden im Begleitseminar anhand weiterführender wissenschaftlicher Literatur vertieft. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, anhand der eigenen, in Entstehung befindlichen Referate, Präsentationen und Hausarbeiten, die Kunst wissenschaftlichen Arbeitens handwerklich zu perfektionieren.
Medienphilosophie der Zeit: Henri Bergson
Universtität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)
Auch die Zeit lässt sich begreifen als Medium, das unsere Wirklichkeits- und Selbsterfahrung prägt: Wir können ein Geschehen anhand des Rasters von Stunden, Minuten und Sekunden beschreiben oder aber als individuellen Erlebnisstrom, der sich bei Langeweile dehnt und bei Anspannung dahineilt. Diese subjektive Form der Zeiterfahrung ist von zentraler Bedeutung für die Philosophie Bergsons. Eine gemeinsame Bergson-Lektüre (in Auszügen) soll seine Betrachtungen zum Phänomen der Zeit erhellen und folgende Fragen aufgreifen: Wie stellt sich die subjektive im Vergleich zur objektiven Zeit dar, welche Rolle spielen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und last but not least: Wie formt das Zeitverständnis den Blick auf die Welt und auf uns selbst?
Begleitseminar zu "Medienphilosophie der Zeit"
Universtität der Künste Berlin (zus. mit Dipl. Päd. Kerstin Volland)
Die Veranstaltung ist als Begleitseminar für das Seminar "Medienphilosophie der Zeit" konzipiert und richtet sich ausschließlich an deren TeilnehmerInnen. Themenfelder und Problemzusammenhänge, die im Seminar auf besonderes Interesse der TeilnehmerInnen stossen, werden im Begleitseminar anhand weiterführender wissenschaftlicher Literatur vertieft. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, anhand der eigenen, in Entstehung befindlichen Referate, Präsentationen und Hausarbeiten, die Kunst wissenschaftlichen Arbeitens handwerklich zu perfektionieren.
Kolloquium für Examenskandidaten
Universtität der Künste Berlin
Das Kolloquim findet als Kompaktveranstaltung in der vorletzten Semesterwoche (7.- 9. Juli 2004) statt. Es werden aktuelle Diplom-, Doktor- und Habilitationsprojekte vorgestellt und diskutiert.
Hauptseminar: Wissenschaftstheorie der Medien- und Kommunikationswissenschaft
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Seminar befasst sich mit dem aktuellen Identitätsfindungsprozess der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Der Kampf um die eigene Identität ist immer auch ein Kampf um Namen. Stärker sozialwissenschaftlich orientierte FachvertreterInnen plädieren dafür, die wissenschaftliche Erforschung des Zusammenhangs von Medien und Kommunikation unter den Titel Kommunikationswissenschaft zu fassen. Demgegenüber favorisiert die Mehrzahl der stärker kulturwissenschaftlich orientierten FachverterInnen die Bezeichnung Medienwissenschaft. Aber auch unter denjenigen, die für eine Sowohl-als-auch-Lösung plädieren, setzt sich der Streit um die Begriffe als Streit um die Reihenfolge ihrer Nennung fort: "Kommunikations- und Medienwissenschaft" versus "Medien- und Kommunikationswissenschaft". Was steckt hinter diesen auf den ersten Blick eher amüsant wirkenden Auseinandersetzungen? Wie ist der 'Grundlagenstreit' zu verstehen, der sich dahinter verbirgt? Kann eine Wissenschaftstheorie der Medien- und Kommunikationswissenschaft etwas dazu beitragen, ihn zu schlichten?
Hauptseminar: Examenskolloquium
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Kolloquium dient der gemeinsamen Diskussion von in Entstehung befindlichen Magister- und Doktorarbeiten.
Vorlesung: Einführung in die Medienphilosophie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Die Vorlesung gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden wichtige historische Etappen der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Thema Medien rekonstruiert. Der zweite Teil befasst sich mit der aktuellen Diskussion um die Aufgabenbestimmung der Medienphilosophie als einer neuen akademischen Disziplin. Der dritte Teil führt vor Augen, welchen Beitrag die Medienphilosophie zu Fragen der Wissenschaftstheorie der Medien-, Kommunikations- und Kulturwissenschaften leisten kann.
Literatur: Stefan Münker, Alexander Roesler, Mike Sandbothe (Hrsg.): Medienphilosophie. Beiträge zur Klärung eines Begriffs, Frankfurt am Main.: Fischer 2003.
Hauptseminar: Kulturtheorien digitaler Medien
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Seminar richtet sich an Studierende, die im Hauptstudium bereits fortgeschritten sind. Es gibt einen Überblick über wichtige Positionen im Bereich der Kulturtheorien digitaler Medien. Im Zentrum wird dabei die Auseinandersetzung mit neueren Arbeiten von Norbert Bolz, Manuel Castells, Michael Giesecke, Mark Poster und Joseph E. Stiglitz stehen. Das genaue Seminarprogramm wird in der ersten Sitzung besprochen. Ergänzungsvorschläge sind willkommen!
Vorlesung: Einführung in die Medienphilosophie
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hauptseminar: Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informations- gesellschaft
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Im Zentrum des Seminars steht die Frage nach dem Zusammenhang, der zwischen unserer Nutzung technischer Verbreitungsmedien und der Art und Weise besteht, wie wir leben, handeln, interpretieren und kommunizieren. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende, die im Hauptstudium bereits fortgeschritten sind, sich für medienphilosophische Problemstellungen interessieren und bereit sind, eigene Gedanken zum Thema zur Diskussion zu stellen.
Proseminar: Einführung in die Ästhetik der Medien
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Gegenstand dieses Proseminars sind Film- und Bildtheorien, sowie analytische Beschreibungskategorien und medienhistorische Materialien anhand derer grundlegende Merkmale und Begrifflichkeiten der Ästhetik der Medien vorgestellt werden. Ziel ist ein Überblick über das Themenfeld und die Arbeitsweisen des Arbeitsfeldes I (Lehrstuhl für Geschichte und Ästhetik der Medien und Professur für Vergleichende Bildtheorie).
Vorlesung: Medien- und Kulturphilosophie
Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)
Hauptseminar: Das Zeitproblem in der modernen Philosophie
Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)
Proseminar: William James: Der Pragmatismus
Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)
Proseminar: Medien- und Kulturphilosophie
Universität Essen (Vertretung C3-Professur für Philosophie)
(Begleitveranstaltung zur Vorlesung)
Vorlesung: Was ist Medienphilosophie?
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Im Kontext zeitgenössischer medienphilosophischer Reflexionen lassen sich zwei unterschiedliche Vorschläge für das Selbstverständnis der im Entstehen befindlichen Disziplin der Medienphilosophie voneinander abgrenzen. Einerseits wird Medienphilosophie im Anschluß an die Fundierungsvorhaben, die im 19. und 20. Jahrhundert von Erkenntnis-, Wissenschafts- und Sprachphilosophie formuliert worden sind, als eine mögliche neue Fundamentaldisziplin innerhalb des Kanons der Fachphilosophie aufgefaßt. Andererseits wird das Projekt der Medienphilosophie mit einer transdisziplinären Erweiterung des philosophischen Selbstverständnisses in Verbindung gebracht, die der amerikanische Vordenker des Neopragmatismus, Richard Rorty, als "pragmatische Wende" bezeichnet hat. Die Vorlesung rekonstruiert beide Konzeptionen von Medienphilosophie und macht einen Vorschlag, wie sie sich sinnvoll aufeinander beziehen lassen.
Hauptseminar: Ethische, ästhetische und ökonomische Aspekte der digitalen Medien
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das System der Medien organisiert sich gegenwärtig auf internationaler Ebene neu. Im Zentrum dieses medialen Selbstorganisationsprozesses steht die Ökonomisierung der digitalen Medienwelten. Der Kulturraum Internet hat sich in den siebziger und achtziger Jahren als akademisches und radikaldemokratisches Informations- und Kommunikationsforum entwickelt. Die wirtschaftliche Transformation dieses Kulturraums stellt Medienethik, Medienästhetik und Medientheorie vor neue Herausforderungen. Das Seminar geht diesen Herausforderungen anhand von aktuellen Publikationen zum Thema nach, auf die wir uns zu Beginn des Semesters verständigen. Es ist daran gedacht, im Seminar statt der üblichen Seminararbeiten Rezensionen zu verfassen und zu publizieren.
Hauptseminar: Terror-Medien-Krieg
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Proseminar: Medienethik im Zeitalter des Internet
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Seminar gibt eine Einführung in theoretische Grundlagen und aktuelle Themenfelder der Medienethik. Im ersten Teil werden drei Grundkonzeptionen moderner Ethik vorgestellt. Im zweiten Teil wird gezeigt, wie diese Konzeptionen gegenwärtig mit Blick auf medienethische Fragestellungen weiterentwickelt werden. Der dritte Teil befasst sich mit pragmatischen Anwendungsfeldern im Zeitalter des Internet. Dabei geht es sowohl um die medienethischen Herausforderungen, die von der Ökonomisierung der digitalen Medien ausgehen, als auch um die Frage, wie sich der aktuelle Medienwandel auf die medienethische Bewertung von Radio, Kino, Fernsehen und Printmedien auswirkt.
Proseminar: Sinnenwandel-Sprachwandel-Kulturwandel
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Seminar ist als Lektüreveranstaltung konzipiert. Wir werden uns intensiv mit Michael Gieseckes "Sinnenwandel-Sprachwandel-Kulturwandel. Studien zur Vorgeschichte der Informationsgesellschaft" auseinandersetzen. Im Zentrum des Buchs steht die Frage, wie sich medientechnische Innovationen auf unsere Vorstellungen von Wahrnehmung, Sprache, Wissen und Kultur auswirken. Giesecke legt eine komparative Untersuchung der kulturellen Transformationsprozesse vor, die sich mit der Etablierung des Buchdrucks und der Ausbreitung der elektronischen Medien verbinden.
Hauptseminar: Klassiker der Medienpädagogik
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die gemeinsame Lektüre ausgewählter Klassiker der Medienpädagogik. Das Spektrum reicht von Platons Auseinandersetzung mit den bildungsphilosophischen Implikationen, die sich mit dem antiken Übergang von der Oralität zur Literalität verbinden, über Rousseaus und Nietzsches Kritik der modernen Buchkultur bis zu John Deweys wegweisendem Buch Die Öffentlichkeit und ihre Probleme (1927). Aus der aktuellen Diskussion werden insbesondere die einschlägigen Arbeiten von Dieter Baacke, Heinz Moser, Seymour Papert, Neil Postman und Ralf Vollbrecht thematisiert.
Hauptseminar: Fernsehtheorie - Fernsehpraxis 2
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Das Seminar setzt die Veranstaltung "Fernsehtheorie-Fernsehpraxis (Teil 1)" aus dem Wintersemester 2000/2001 fort. Ziel des zweiten Veranstaltungsteils ist die Erarbeitung einer gemeinsamen Publikation. Als Grundlage dienen die im Wintersemester von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verfassten und im Internet publizierten Essays sowie das mit Sandra Maischberger (n-tv) und Friedrich Küppersbusch (ProBono) in Berlin geführte Gespräch. Hinzu kommt die Vorbereitung und Durchführung eines Interviews, das in Zusammenarbeit mit Friedrich Küppersbusch im Sommersemester mit Bernward Wember geführt werden soll. Das Seminar wird als Übung im gemeinsamen Verfassen von Texten und in der Entwicklung von Formen kollaborativer Autorschaft durchgeführt. Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung setzt die Bereitschaft zur intensiven Auseinandersetzung mit den Ansichten und Argumenten der Kommilitoninnen und Kommilitonen voraus. Teilnahmevoraussetzung ist die im Wintersemester erfolgte Teilnahme am ersten Veranstaltungsteil.
Praxisseminar: Handlungsfeld Medien
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Seminar: Videos gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Kolloquium: medientheoretisches Kolloquium
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Kolloquium: Jugend-, Erwachsenen- und Weiterbildung
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Kolloquium: Qualitative und quantitative Forschungsmethoden
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Hauptseminar: Temporalstrukturen der Moderne (Blockseminar)
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Die Frage nach dem komplexen Wechselspiel, das zwischen individuellen und kollektiven Zeitwahrnehmungen, Zeiterfahrungen, Zeitpraktiken und Zeitstrukturen besteht, ist in der Moderne von Soziologen und Philosophen auf jeweils unterschiedliche Art und Weise untersucht worden. Das Seminar richtet sich an Studierende beider Fächer. Wir wollen versuchen, die Einsichten grundlegender philosophischer Bestimmungsversuche von Zeit im 20. Jahrhundert (Bergson, Heidegger, McTaggart u.a.) auf soziologische Analysen aktueller Temporalstrukturen in modernen Gesellschaften anzuwenden (Sennett, Zoll u.a.). Dabei werden die pragmatistischen Zeitkonzeptionen von William James und John Dewey als Instrumente dienen, um philosophische und soziologische Zeitzugänge transdiziplinär miteinander zu verflechten.
Proseminar: Einführung in die Medienphilosophie und Medienethik (Blockseminar)
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Seminar gibt eine Einführung in geschichtliche Herkunft und gegenwärtige Aktualität grundlegender medienethischer Probleme und medienphilosophischer Fragestellungen. Im ersten Teil wird der enge Zusammenhang aufgezeigt, der bereits in der Antike zwischen Medien, Moral und Erkenntnis gesehen wurde. Dies geschieht am Beispiel der Auseinandersetzung, die Platon und Aristoteles um die Auswirkungen der Medien Bild und Schrift geführt haben. Im zweiten Teil werden die medienphilosophischen und medienethischen Implikationen untersucht, die sich im 18. und 19. Jahrhundert mit der Ausbreitung des Buchdrucks und im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung der audiovisuellen Massenmedien verbinden. Der dritte und letzte Teil der Veranstaltung wendet die gewonnenen historischen Kenntnisse an, um den aktuellen Medienwandel im Zeitalter des Internet kritisch zu analyieren und pragmatisch mitzugestalten.
Vorlesung: Medienpädagogik und Medienphilosophie im Zeitalter des Internet
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Die Vorlesung gibt eine Einführung in geschichtliche Herkunft und gegenwärtige Aktualität grundlegender medienpädagogischer Probleme und medienphilosophischer Fragestellungen. Im ersten Teil wird der enge Zusammenhang aufgezeigt, der bereits in der Antike zwischen Bildungs- und Medienfragen gesehen wurde. Dies geschieht am Beispiel der Auseinandersetzung, die Platon und Aristoteles um die pädagogischen Auswirkungen der Medien Bild und Schrift geführt haben. Im zweiten Teil werden die medienpädagogischen Implikationen untersucht, die sich im 18. und 19. Jahrhundert mit der Ausbreitung des Buchdrucks und im 20. Jahrhundert mit der Entwicklung der audiovisuellen Massenmedien verbinden. Der dritte und letzte Teil der Veranstaltung wendet die gewonnenen historischen Kenntnisse an, um den aktuellen Wandel der Lehr- und Lernkultur im Zeitalter des Internet kritisch zu analyieren und pragmatisch mitzugestalten.
Hauptseminar: Fernsehtheorie - Fernsehpraxis 1
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Das Hauptseminar gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil setzen wir uns mit pragmatisch orientierten Fernsehtheorien (Enzensberger, Bourdieu, Sichtermann, Schumacher u.a.) auseinander, die medienpädagogisch relevante Gestaltungsspielräume von Fernsehproduktion und Fernsehrezeption kritisch ausloten. Der zweite Veranstaltungsteil geht diesen Spielräumen mit Blick auf die konkreten Transformationen nach, die sich in der Fernsehpraxis gegenwärtig vollziehen.
Dieser Teil wird in Kooperation mit Friedrich Küppersbusch (ProBono), Stefan Münker (ZDF) und Hermann Rotermund (ARD-Online) durchgeführt. Er wird voraussichtlich mit einer Seminarexkursion ins ARD-Play-Out-Center in Potsdam-Babelsberg sowie mit Besuchen bei ausgewählten Fernsehredaktionen und Fernsehproduktionsfirmen in Berlin verbunden.
Seminar: Der populäre Film: Horror, Klassik, Kult und Trash
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Proseminar: Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
In der Veranstaltung werden - aufbauend auf der Einführung in den Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft vom vergangenen Semester - grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens behandelt und exemplarisch eingeübt. Das Seminar ist eine Pflichtveranstaltung für diejenigen Studierenden, die im Sommersemester das Seminar 'Einführung in den Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft' besucht haben.
Kolloquium: Medientheoretisches Kolloquium
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Kolloquium: Jugend-, Erwachsenen- und Weiterbildung
Universität Bielefeld (Vertretung C4-Professur für Medienpädagogik)
Hauptseminar: Richard Rorty: Contingency, Irony and Solidarity
Friedrich-Schiller-Universität Jena
(Seminar in englischer Sprache)
Proseminar: Willard Van Orman Quine: Wort und Gegenstand
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Willard Van Orman Quine hat die Entwicklung der analytischen Philosophie in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts auf entscheidende Weise geprägt. Dabei hat er nicht nur mit den zwei Dogmen des Empirismus – der Unterscheidung 'analytisch' versus 'synthetisch' und dem atomistischen Reduktionismus – aufgeräumt, sondern darüber hinaus einen alternativen Vorschlag für eine naturalisierte Erkenntnistheorie entwickelt. In seinem Hauptwerk Wort und Gegenstand (1960) arbeitet Quine diesen Vorschlag auf holistischer Grundlage systematisch aus. Das Proseminar wendet sich an Studierende, die im Grundstudium bereits fortgeschritten sind. Teilnahmevoraussetzung ist die Bereitschaft, zu jeder Sitzung ein schriftliches Thesenpapier (1-2 Seiten) zu verfassen und im Laufe des Semesters ein Überblicksreferat zu halten, das die Thesenpapiere der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Sekundärliteratur mitberücksichtigt. Thesenpapiere und Überblicksreferate werden im Internet veröffentlicht.
Proseminar: Das Internet für PhilosophInnen: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit dem Internet
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Proseminar: Einführung in die analytische Philosophie: Quine und Davidson
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Das Seminar gibt eine Einführung in die analytische Gegenwartsphilosophie. Charakteristisch für diesen in den angelsächsichen Ländern dominierenden Typus philosophischen Denkens ist seine stark ausgeprägte Bereitschaft zur Selbstkritik und zur Revision der eigenen Grundannahmen. Im Seminar wollen wir uns mit diesem Denkstil durch gemeinsame Satz-für-Satz-Lektüre von zwei kurzen, aber sehr gehaltvollen Aufsätzen vertraut machen. Bei dem einen Text handelt es sich um Willard van Orman Quines Zwei Dogmen des Empirismus (1951). Quine entwickelt darin seine tiefgreifende und einflußreiche Kritik an den Denkvoraussetzungen des logischen Empirismus (Russell, Carnap u.a.). Der zweite Text, den wir im Seminar lesen werden, stammt von Donald Davidson. In seinem 1971 erschienenen Essay Was ist eigentlich ein Begriffsschema? hat der Quine-Schüler die Überlegungen seines Lehrers aufgegriffen und mit Blick auf den von Quine selbst vertretenen bedeutungstheoretischen Holismus radikalisiert. Die Veranstaltung wendet sich an Studierende im Grundstudium, die bereits erste Grundkenntnisse der modernen Philosophie erworben haben.
Proseminar: Das Internet für PhilosophInnen: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit dem Internet
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hauptseminar: John Dewey und die Renaissance des Pragmatismus
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Proseminar: Aristoteles - Nikomachische Ethik
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Mit der Nikomachischen Ethik hat Aristoteles die Ethik als eigenständige philosophische Disziplin begründet. 'Begründet' meint dabei ganz praktisch: 'in das Leben gerufen'. Eine theoretische Begründung von menschlichen Handlungszielen und Glücksvorstellungen lag Aristoteles fern. Mehr noch: er vertrat die These, daß das eigentliche Ziel der Ethik "nicht Erkenntnis, sondern Handeln" sei, d.h. daß es in der Ethik darum gehe, durch begriffliche Klärungsarbeit einen Beitrag zur Festigung von intellektuellen Kompetenzen (Weisheit, Vernunft, Klugheit, Kunst, Wissenschaft) und charakterlichen Tugenden (Freigebigkeit, Besonnenheit, Gerechtigkeit, Mut u.a.) zu leisten. Im Zentrum der Nikomachischen Ethik steht der Versuch, die Grundbestimmungen menschlichen Glücks und gelingenden Lebens so deutlich zu machen, daß wir "dann (...) wie Bogenschützen, die ihr Ziel haben, leichter das Richtige treffen [können]" (1094a22). Im Seminar wollen wir überprüfen, inwieweit die ethischen Überlegungen des Aristoteles auch unter den Bedingungen gegenwärtigen Philosophierens zu überzeugen vermögen.
Proseminar: Philosophische Grundlagen der Medienethik
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Proseminar: Das Konzept der transversalen Vernunft
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Proseminar: Medienethik im Zeitalter des Internet
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Klassiker des Pragmatismus
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Hauptseminar: Nietzsche-Dewey-Wittgenstein
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Wittgenstein II
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Ludwig Wittgenstein: "Philosophische Untersuchungen"
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Philosophischer Pragmatismus: John Dewey und Richard Rorty
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Bild, Sprache und Schrift im Denken Friedrich Nietzsches
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Niklas Luhmann: 'Die Realität der Massenmedien'
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Hypertextualität im World Wide Web
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Medienethik im Zeitalter des Internet
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Anthropologische und ethische Aspekte des Pragmatismus
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Immanuel Kant: 'Kritik der Urteilskraft'
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten mit interaktiven Datennetzen
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Das Vernunftproblem in der Gegenwartsphilosophie
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Virtuelle Gemeinschaften. Kommunikationstheoretische Aspekte des Internet
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Grundpositionen der modernen Ästhetik
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Richard Rorty: 'Solidarität oder Objektivität?'
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Platons Phaidon
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Proseminar: Nietzsche
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Hauptseminar: Elektronische Medien als kulturbestimmende Technik
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
(zus. mit Prof. Dr. Wolfgang Welsch)
Proseminar: Ursprünge der analytischen Philosophie
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Proseminar: Medienökologie
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Proseminar: Das Zeitproblem bei Aristoteles und Augustinus
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Proseminar: Selbstorganisation und Zeitlichkeit
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Proseminar: Philosophie und Medientheorie
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Proseminar: Kants Kritik der reinen Vernunft (Transzendentale Dialektik)
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Proseminar: Kant und das Problem der Metaphysik
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Seminar: Unsere postmoderne Moderne
Städtische Volkshochschule Bamberg (April bis Juli)
Proseminar: Heidegger: 'Sein und Zeit'
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Seminar: Heideggers 'Frage nach der Technik'
Städtische Volkshochschule Bamberg (Okt. bis Dez.)
Proseminar: Aktuelle Zeitkonzeptionen in Philosophie und Wissenschaft
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Seminar: Wozu Philosophie?
Städtische Volkshochschule Bamberg (April bis Juli)
Proseminar: Ethik und Ästhetik bei Schopenhauer
Otto-Friedrich-Universität Bamberg